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Passions-Konzert


Carl Heinrich Graun

(1703/04-1759)


 

Der Tod Jesu

 

Solisten:  Sopran 1 Barbara Zinniker
  Sopran 2 Regula Konrad
  Tenor Dino Lüthy
  Bariton Matthias Helm
     
Orchester: La Visione  
  (Konzertmeisterin: Isabel Schau)
     

 

Carl Heinrich Graun gehört als Hauptvertreter zusammen mit seinem Bruder Johann Gottlieb (1702 – 1771) zur so genannten Berliner Schule, die, noch stark in der Tradition des 17. Jahrhunderts stehend, einen Mittelweg zwischen den “modernen” italienischen Stilelementen und deutscher Kontrapunktik suchen. Bei Carl Heinrichs kompositorischem Schaffen liegt der Schwerpunkt auf dem Gebiet der Vokalmusik. Neben Hasse gilt er als der deutsche Repräsentant der italienischen Opera seria. In seiner Jugend am Braunschweiger Hof noch experimentierfreudig, wurde er in Berlin zunehmend konservativer in der Gestaltung. Er bevorzugte die reichverzierte Arie italienischer Provenienz, entwickelte sich aber im Accompagnato und im Arioso zu einem Meister des schlichten Ausdrucks. Frühklassische Stilelemente und “empfindsamer Stil” beherrschen auch sein Hauptwerk, die Passionskantate “Der Tod Jesu” (1755) auf einen Text von Karl Wilhelm Ramler. “Der Tod Jesu” wurde bis ins 19. Jahrhundert alljährlich von der Berliner Singakademie aufgeführt, bis das Werk im Zuge der Neuentdeckung Johann Sebastian Bachs durch dessen Passionen ersetzt wurde.

 

 

 

 

 

 Gründonnerstag,
 5. April 2012
 um 20 Uhr
 Kath. Kirche Aarau

 Kollekte

 

 

 Karfreitag,
 6. April 2012
 um 17 Uhr

 Ref. Kirche Baden
 Kollekte